Tutima

Tutima

Tutima ist eine deutsche Uhrenmanufaktur, die auf die 1926 in Glashütte entstandene UROFA (Uhren-Rohwerke Fabrik) zurückgeht. Die dort gefertigten Uhren trugen abgeleitet vom Adjektiv für "geschützt" schon damals die Qualitätsbezeichnung Tutima. Nach wechselvoller Geschichte übersiedelt die Produktion 2008 wieder nach Glashütte.

Mit der Saxon One, der Grand Flieger, der M2 und der Patria präsentierte die Marke der Fachwelt gleich zum Start im jahr 2013 vier komplett neue Uhrenfamilien, die eine Besonderheit haben: Sie bilden die erste wieder in Glashütte entstandene Tutima‐Kollektion nach 68 Jahren.

GLASHÜTTE BIS INS KLEINSTE DETAIL

Das fein versilberte Zifferblatt verrät zunächst nichts über das exquisite Innenleben der Patria. Zurückhaltend und elegant, zeigt es Stunden, Minuten sowie in einem ungewöhnlich großen exzentrischen Skalenkreis eine Kleine Sekunde.Der Kenner ahnt jedoch beim Anblick der in Handarbeit vollendeten Zeiger, welch außergewöhnliche Technik dahinter verborgen liegt.Vor über 100 Jahren rühmten Liebhaber schon die besondere Kunstfertigkeit der Glashütter Uhrmacher. In der Patria werden diese Traditionen nun wiederbelebt und setzen erneut Standards im gehobenen Preissegment. Die Lagerbohrungen der Räderwerke sitzen nach alter Tradition unter einer großen, fast das ganze Werk überspannenden Platine. Ihre Oberfläche wird durch feine Zierschliffe und Gravuren geadelt, genau wie der Bereich rund um Unruh, Unruhkloben und Hemmung, der liebevoll finissiert wird. Weitere Highlights sind die in die Dreiviertelplatine eingesetzten und verschraubten Goldchatons der Rubinlager und die Verzierung von Sperr- und Kronrad mit einem irisierenden „Sonnenschliff“.

Durch den Saphirglasboden hat man freien Blick auf die beiden stählernen Aufzugsräder und das spezielle Gesperr mit anmutig geschwungener Stahlfeder. Die Köpfe aller Schrauben sind nach alter Tradition des Hauses poliert. Der durchbrochene und fein finissierte Unruhkloben gewährt freien Blick auf das Tutima-eigene Schwingsystem. Die mit Gewichts- und Regulierschrauben bestückte Unruh schwingt mit einer Frequenz von 21.600 A/h und ist mit einer Breguet-Spirale mit spezieller Endkurve bestückt. Eine Detailarbeit, die selbst einer so edlen Herkunft wie Glashütte Ehre macht.